Studenten und Kredite
06. Mai 2008
Vorurteile über Studenten existieren in der deutschen Bevölkerung sicher viele. Neben der Ansicht, dass angehende Akademiker den Tag vor allem zum Schlafen und zur Planung der kommenden Nacht nutzen, kennt sicher jeder auch die Meinung, dass Studenten ständig knapp bei Kasse sind und immer auf die Hilfe der Eltern oder Großeltern angewiesen sind. Wie eine neue Studie zeigt, sieht aber nicht jeder der betroffenen Studenten die eigene finanzielle Situation in einem ähnlichen Licht. Etwa 80% der Befragten sind sogar der Meinung, mit dem zur Verfügung stehenden Kapital gut über die Runden zu kommen.
Daneben liefert die Studie eine weitere Zahl – rund ein Drittel der jungen Akademiker lehnt eine Finanzierung des Studiums auf Pump ab. Lieber kellnert ein großer Teil der Studenten oder arbeitet ein paar Stunden im Supermarkt um die Ecke. Das damit wertvolle Zeit verloren geht, die eigentlich für das Erarbeiten und Festigen der Studieninhalte notwendig wäre, scheint der überwiegende Teil dieser „Gelegenheitsarbeiter“ zu vergessen oder zumindest erfolgreich zu verdrängen. Dabei bieten staatliche und private Kreditinstitute immer wieder einige Möglichkeiten an, wie sich das Diplom oder der Magister durchaus günstig finanzieren lässt.
Mithilfe dieser Studienkredite kann die zeitliche Planung des Hochschulstudiums durchaus entlastet werden, was letzten Endes der Zukunft zugute kommt. Schließlich wirkt sich eine kurze Studienzeit in der Bewerbung durchaus positiv aus und fördert nachhaltig den Eindruck beim zukünftigen Arbeitgeber. Neben der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) haben inzwischen auch vermehrt private Banken die Zielgruppe Student erkannt. Die Zahlung des vereinbarten Darlehens erfolgt in monatlichen Beiträgen und die Tilgung beginnt erst nach Abschluss des Studiums. Wer sich als Student für ein solches Darlehen entscheidet, gewinnt einen spürbaren Vorteil vor seinen Kommilitonen.


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